Exkursion in die Anlagen der Gedenkstätte Mittelbau-Dora

Exkursion nach Dora/Mittelbau

Vom 14.-16. Mai organisiert das Referat für Antifaschismus/Antirassismus eine Exkursion in die Anlagen der Gedenkstätte des ehemaligen Arbeitslagers Dora/Mittelbau – einst Außenlager des KZ´s Buchenwald. Vor Ort werden wir Workshops in Kooperation mit dem Verein „Jugend für Dora“ durchführen. Folgende Themenkomplexe werden aller Voraussicht nach behandelt:

1.Vernichtung durch Arbeit. Wir werden der Frage nachgehen, wie das Programm der Vernichtung durch Arbeit ausgestaltet wurde und welchen Stellenwert es in der deutschen Praxis während des 2. Weltkrieges einnahm.

2.Widerstand in den Lagern. Gab es in den Lagern Mittelbau-Dora Widerstand? Wie war dieser organisiert und wie äußerte er sich?

3.Wahrnehmung des Lagers in der Bevölkerung. Was wusste die Bevölkerung und wie bezog sie während des Krieges, in der DDR und nach 1990 Stellung zu den Lagern?

Die Exkursion steht allen Interessierten offen, maximale Teilnehmer_innenzahl 18 Personen. Die Exkursion wird mit Mitteln der Doris-Wuppermann-Stiftung, des Asta e.V. und des Antifa-Referat der Studierendenvertretung der Uni Bamberg ermöglicht. Dennoch kommt auf jede_n Teilnehmer_in eine Eigenbeteiligung von 15 € zu. Mit inbegriffen sind darin die zwei Übernachtungen, die Fahrt und teilweise die Verpflegung.

Verbindliche Anmeldungen:

22.01.10 Die Gedanken sind blockfrei – Yugo-New-Wave am Beginn vom Ende Jugoslawiens

Vergangenen Freitag in der fub:
Als Tito 1980 stirbt, hat der Punk bereits Jugoslawiens Metropolen infiziert. Als Subkultur des Westens definiert durch Negation und Brechung, stößt er sich an der fragilen ‚Brüderlichkeit und Einigkeit‘ des Tito-Kommunismus nochheftiger und eröffnet mit Bands wie Pankrti oder Električni Orgazam ästhetische Vielfrontenkriege. An ausgewählten Songs und Videos wird das Oszillieren von Systemkritik, totaler Obstruktion und angemessen paranoider Prophetie erkundet. Es kann ziemlich laut werden.

Songs und Videos präsentiert von Natalja Kyaw und Johannes Ullmaier

Ein ganz wunderbarer Abend… Anbei nun eines der Videos sowie ein paar Links….

http://www.zonic-online.de/

19.11.09 Nordkorea Innensicht(en)

Nordkorea ist das am stärksten abgeschottete Land der Welt. Kaum jemand kommt raus und eigentlich niemand will hinein. Nach dem Fall der Berliner- Mauer und dem Zusammenbruch der Sovietunion musste sich die Demokratische Volksrepublik Korea in einer gänzlich veränderten Welt behaupten. Auf Verbündete von einst konnte das Regime in Pjoengjang nicht mehr zählen. Nun setzt Kim Jong-Il alles daran nicht dem Schicksal der ehemals Verbündeten zu folgen.
Bereits seit Jahrzehnten werden fast alle Staatsmittel in das Militär investiert. Nordkorea unterhält in Relation zur Bevölkerung die größte Armee der Welt. Rund 1,2 Mio. Nordkoreaner stehen ständig unter Waffen. Es wird viel über Nordkorea geschrieben, meist geht es um nukleare Aufrüstung. Wie das Land aber von innen wirklich aussieht und was all das zusammen hält, darüber erfährt man wenig. Nur durch ein perfekt funktionierendes System aus Kontrolle, Überwachung und Bestrafung kann sich der Diktator in Nordkorea an der Macht halten.
Wirtschaftlich liegt das Land am Boden. Ohne Hilfen aus Südkorea, den USA und ohne den Einsatz des Welternährungsprogramms wären große Teile der Bevölkerung heute gar nicht mehr am Leben.
Was wird aus Nordkorea? Kann man das Regime nur mit Krieg besiegen? Und wer hat überhaupt Interesse an einem Zusammenbruch des Regimes?

Zeit: Do, 20.00 Uhr
Ort: Balthasar (Balthasargäßchen 1)
Referent: Malte Kollenberg (Politikwissenschaft Bamberg)

07./08./09.01.09 Von der naiven Seelenkunde zur Grundlage kritischer Theoriebildung?!

Psychologie – was Mensch zum Menschen macht und damit aus dem Rudel eine Gesellschaft und doch seit ihren Ursprüngen mit dem Vorwurf konfrontiert aus Alltagstheorien Wissenschaft zu stricken und damit bürgerliche Seelen zu salben…

Wir wollen die Verbindungen zwischen Psychologie und Theoriebildung diskutieren: kritischen Psychologie nach Holzkamp, poststrukturalisitische Psychologie und die sychoanalyse in Verbindung mit der kritischen Theorie.

Was die drei Richtungen für Sozial-, Geistes- und Humanwissenschaften, zuletzt vielleicht auch für die Wissenschaft und Theoriebildung allgemein bieten können, wollen wir an diesem Wochenende erarbeiten. Die Frage welchen Platz dabei Emanzipation, manzipatorische Gesellschaftstheorie einnimmt oder einnehmen kann, ob sie noch eine Perspektive für die Theoriebildung sein kann wird uns dabei beschäftigen.

Als Referentin haben wir bisher Maxi Brandmaier (Autonomes Seminar Kritische Psychologie Trier) und Hannes Glück zu Poststrukturalismus und Psychoanalyse geladen!

Noch sind wir auf der Suche nach Beiträgen! Hast du zu einem der genannten Themenbereiche gearbeitet? Interessierst dich für das Thema und hast noch inhaltlich neue Ideen? Du hast Lust dies mit uns diskutieren? Kennst eine/n ReferentIn zu diesem Themenbereich?

Schreib uns mit deinem Thema bis 15.12 an freieuni@studierendenvertretung-bamberg.de.

Anmeldungen zur Teilnahme zur besseren Planung und Vorbereitung bitte bis 20.12.09.

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