
Sie ist privilegiert, sie ist toxisch, sie ist fragil: die Männlichkeit. In einer patriarchalen Gesellschaft wird Männlichkeit mit Aggression, Macht und Dominanz assoziiert. Doch was kann Männlichkeit jenseits davon sein? Und wie (un-)stimmig ist das Leben und Erleben von Männlichkeit für nicht-binäre Personen? Im Vortrag begeben wir uns gemeinsam auf eine humoristisch angehauchte, aber durchaus ernste Reise durch Konzepte traditioneller Männlichkeit(en) und diskutieren, wie sie sozialisiert und konstruiert werden. Gemeinsam widmen wir uns den Fragen, mit welchen Hürden männliches Selbsterleben für nicht-binäre Personen verbunden sein kann und wie sie ihr Geschlecht entlang patriarchaler Normen navigieren. Abschließend beschäftigen wir uns mit einem fluiden, intersektionalen Verständnis von Männlichkeit(en), das für Menschen mit männlichem Selbsterleben empowernd und validierend sein kann.
Cindy (-/they) ist promovierte*r Psycholog*in, arbeitet in den Bereichen Diversität und Antidiskriminierung und betreibt als nicht-binäre Person das Hinterfragen von Geschlecht als Leistungssport.
Ort: Balthasar, Balthasargäßchen 1
(zwischen Schranne und Kaulberg)
Beginn: 20:00
Eintritt: frei
Der Vortrag findet in Kooperation mit dem CSD Bamberg e.V. statt.


















































