fub presents: 20. Dezember. Sonja Vogel. Die rote Köchin

Geschichte und Kochrezepte einer spartakistischen Zelle am Bauhaus Weimar

„Dein Traum, Hannah: Die Proletarier ganz unterschiedliche Gerichte kennenlernen zu lassen – nicht umsonst nennen sie dich die Rote Köchin. Mithilfe des guten Essens möchtest Du den Keim legen für die Ideen einer neuen sozialen Gerechtigkeit.“ (Luigi Veroneli, italienischer Weinpapst)
Hannah war die Rote Köchin, Mitglied einer spartakistischen Zelle am Bauhaus Weimar. Sie betrieb in den 1920ern ein Restaurant – mit dem Kochlöffel wollte sie die Werktätigen für die Revolution gewinnen. Nach Seminar und Küchendienst mischten die Zellenmitglieder Sprengstoff, jagten Faschist_innen und stellten an den Bauhaus-Werkbänken Pistolen her. Hannahs Geschichten zeigen, wie intensiv der Kampf um ein besseres Leben war, aber auch wie skurril und tragisch. Was ist aus Hannah geworden? Unklar. Geblieben sind nur ihre Aufzeichnungen und Rezepte.
»Die Rote Köchin« ist ein autobiografischer Roman zwischen Doku-Fiction, Kochbuch und Agitprop.

Sonja Vogel ist Journalistin und Lektorin im Ventil Verlag.

Ort: Balthasar, Balthasargässchen 1 (zwischen Schranne und Kaulberg)
Beginn: 20:00
Eintritt: frei

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