fub presents: Donnerstag 27. Juni. Christoph Klein. Was ist eigentlich so „kritisch“ an der Kritischen Theorie?

Viele stolpern während ihres Studiums wenigstens einmal über den Begriff der »Kritischen Theorie«; stolpern, eben weil »Kritische Theorie« flüchtiger Neugierde kaum verständlich erscheint. Immerhin nimmt sie sich die Unverschämtheit heraus, mit erschreckender Radikalität und noch erschreckenderer Terminologie zu überfordern. Zu ihrem Verständnis müssten eigentlich erst noch Kant, Hegel und Marx studiert werden. Angesichts dieser Hürde verkehrt sich Neugierde leicht in Resignation. Der Vortrag möchte diesem bedauerlichen Umstand Rechnung tragen und einen Einstieg ermöglichen. Dabei wird der Fokus auf das gerichtet, was »Kritische« von anderer Theorie, etwa dem Positivismus oder der Metaphysik, unterscheidet. Dazu muss zunächst der Begriff der »Kritik« geklärt und bestimmt werden, was Kritische Theorie in Abgrenzung zu »traditioneller« Theoriearbeit kritisch macht. Daran soll schließlich die Relevanz radikaler Gesellschaftskritik aufgezeigt werden, wie sie u. a. von Theodor W. Adorno und Max Horkheimer in der »kritischen Theorie der Gesellschaft« bezweckt wurde.

Christoph Klein studiert aktuell in Bamberg Soziologie, politische Theorie sowie (und leider immer zu wenig) Philosophie und hat seit kurzer Zeit ein wachsendes Interesse an Kritischer Theorie.

Ort: Balthasar, Balthasargässchen 1 (zwischen Schranne und Kaulberg)
Beginn: 20:00
Eintritt: frei

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