fub presents: Don­ners­tag, 24.​10. [pæris]. Etwas bes­se­res als der Markt

Kon­kur­renz und Be­frie­di­gung der Be­dürf­nis­se aller ist zu­sam­men nicht zu haben. Ko­ope­ra­ti­on be­deu­tet in einer ar­beits­tei­li­gen Öko­no­mie aber ge­mein­sa­me Pla­nung der Pro­duk­ti­on, also Plan­wirt­schaft. Das wie­der­um klingt selbst für Kom­mu­nis­t_in­nen oft nach au­to­ri­tä­rem Staat und Ein­heits­pro­duk­ten. Also set­zen viele Linke auf Markt­me­cha­nis­men in der Hoff­nung, in­di­vi­du­el­le Frei­heit zu si­chern, und damit auf Kon­kur­renz, die im Kon­flikt mit dem Ziel eines guten Le­bens für alle nach Maß­ga­be des ge­sell­schaft­lich Mach­ba­ren steht. Wie kann aber eine par­ti­zi­pa­ti­ve an­stel­le einer staat­li­chen Pla­nung der Pro­duk­ti­on aus­se­hen? Das ist nicht ein­fach eine Frage von zen­tra­ler oder de­zen­tra­ler Pla­nung, denn Kran­ken­haus­tech­no­lo­gie-​ oder iPod-​Pro­duk­ti­on ist ver­mut­lich nicht in jeder Stadt sinn­voll. Wäh­rend in Zei­ten von Face­book & Co das Er­fas­sen der Vor­lie­ben und Wün­sche aller ein Leich­tes ist, braucht es den­noch po­li­ti­sche Ent­schei­dun­gen über die Pro­duk­ti­on, die nicht an Com­pu­teral­go­rith­men de­le­gier­bar sind. Wel­che Fra­gen stel­len sich somit für eine eman­zi­pa­to­ri­sche Ge­stal­tung der Öko­no­mie?

[pæris] ist eine ka­pi­tal­kri­ti­sche Grup­pe aus Ber­lin, die sich seit ei­ni­gen Jah­ren mit herr­schafts­frei­er Plan­wirt­schaft be­schäf­tigt. Wir glau­ben, dass über eine nicht­ka­pi­ta­lis­ti­sche Or­ga­ni­sa­ti­on der Öko­no­mie viel mehr dis­ku­tiert wer­den soll­te.

Ort: Bal­tha­sar, Bal­tha­s­ar­gäss­chen 1 (zwi­schen Schran­ne und Kaul­berg)

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