Samstag, 25.04.2026, KARIN GABBERT: Lateinamerika unter Druck. Die US-Politik und ihre Folgen.

Die Politik der Trump-Regierung gegenüber Lateinamerika zeigt, dass die USA die Region wieder stärker in den Fokus ihrer Außenpolitik rückt. Nach der Invasion von Venezuela am 3. Januar bleibt dessen Regierung zwar formal im Amt, steht jedoch faktisch unter Washingtons Einfluss. Während in Caracas von »Friedensdiplomatie« gesprochen wird, werden Wahlen aufgeschoben, Souveränität wird abgebaut und die Wirtschaft an den Interessen der USA ausgerichtet. Der Vortrag ordnet die neue US-Strategie in der Region ein und diskutiert ihre Folgen für linke Regierungen, soziale Bewegungen sowie für die kommenden Wahlen in Kolumbien (Mai) und Brasilien (Oktober). Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich äußerer Druck, autoritäre Tendenzen und wirtschaftliche Umbrüche auf die Gesellschaft und die politische Linke in Lateinamerika auswirken.

Karin Gabbert ist Soziologin und Journalistin und seit 2008 Mitarbeiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Bereich Internationale Arbeit. Aktuell leitet sie das RLS-Büro in Quito mit Arbeit in Bolivien, Ecuador, Kolumbien und Venezuela.

Ort: Balthasar, Balthasargäßchen 1
(zwischen Schranne und Kaulberg)

Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: frei

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