Donnerstag, 26.04.2018: HENNING FISCHER: Die überlebenden Frauen von Ravensbrück

Ende April 1945 wurde das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück bei Berlin von der Roten Armee befreit. Einige der Überlebenden, meist Kommunistinnen, die in der Weimarer Republik politisch sozialisiert worden waren, gründeten unmittelbar nach der Befreiung eine Lagergemeinschaft als sozialen und politischen Verband. Gegen viele Schwierigkeiten führten sie ihn in DDR sowie BRD und bis in die 2000er Jahre hinein fort. Sie verfolgten eigenständige politische Ziele und wurden damit zu Akteurinnen ihres eigenen Lebens und der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Diese Geschichte wird anhand eines Bilder-Vortrags vorgestellt werden.

Henning Fischer lebt in Berlin, hat dort u. a. Geschichtswissenschaften studiert und 2017 zum Thema »Überlebende als Akteurinnen« promoviert. Er ist außerdem Teil des AutorInnenkollektivs Loukanikos, das sich mit der Kritik der Geschichtspolitik beschäftigt.

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